Opencaching

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Im August 2003 hat sich die Idee entwickelt eine alternative Geocaching Datenbank zu etablieren, die den Benutzer - uns Geocachern - mehr Mitbestimmung und Möglichkeiten bietet als die vorhandenen Datenbanken.

Damals hatte geocaching.com begonnen die Guidelines zu verschärfen - z.B. wurden virtuelle Geocaches nicht mehr angenommen - und den Zugriff auf die Daten zu beschränken. So wollte z.B. geocaching.de Zugriff auf die Geocaches um für die Community Karten und weitere nützliche Funktionen anzubieten. Eine Kooperation zwischen geocaching.de und geocaching.com kam allerdings damals nicht zu stande. Deshalb engagierten sich die damaligen Betreiber von geocaching.de auch für Opencaching [1].

Mit dem "Open" in Opencaching wird auf den freien Zugang zu den Geocaches und die Offenheit gegenüber neuen Ideen angespielt. Opencaching bietet alle Geocaches per XML für jederman zum Download, um die Daten für sich selbst oder auf seiner Homepage zu verwenden. Zwar ist die Weiterverwendung der Daten an bestimmte Nutzungsbedingungen geknüpft (z.B. muss klar sein, dass die Daten von Opencaching.de stammen), es ist jedoch problemlos möglich Zusatzdienste für's Geocaching anzubieten (z.B. Karten).

Die Opencaching.de-Implementierung, auf der derzeit auch opencaching.pl und opencaching.cz basieren, ist teilweise unter GNU General Public License veröffentlicht. Dies ist jedoch nicht der Grund für das "Open" in Opencaching.

Es gibt auch immer wieder Verwirrung über die Regeln bei Opencaching. Manche behaupten sogar, dass es gar keine Regeln gäbe. Dem ist natürlich nicht so. Die Nutzungsbedingungen der jeweiligen Seite (z.B. von Opencaching.de) sind von jedem einzuhalten - also Verstecker und Finder. Der wesentliche Inhalt dieser Bedingungen ist "Jeder Benutzer hat dafür zu sorgen, dass die von ihm veröffentlichten Inhalte gegen keine geltenden Rechtsvorschriften verstoßen". Damit wird auf die einschlägigen Gesetze des Landes verwießen, in dem der Geocache versteckt wird. Geocaches die gegen das Gesetz verstoßen dürfen also nicht gelistet werden. Falls jemand ein solchen Geocache entdeckt, soll er diesen laut Nutzungsbedingungen dem Betreiber der Webseite melden. Daraufhin wird der Geocache gelöscht oder archiviert. Sollte durch den Geocache bereits ein Schaden entstanden sein, muss der Verursacher des Schadens (Versteckender oder Suchender) mit entsprechenden Konsequenzen rechnen (z.B. Ermittlungen durch die Polzei).

Weniger restriktiv geregelt wird der Aufbau und Inhalt von Geocaches. So gibt es z.B. keine Abstandsregelung zu anderen Geocaches. Deshalb ist auch kein Approving des Geocache-Beschreibungen notwendig. Opencaching setzt hier auf die Eigenverantwortung der Geocacher.

Ein zentrales Konzept von Opencaching ist die Verteilung der Geocaching-Daten (Benutzer, Geocaches, Logeinträge) auf alle Knoten im Opencaching-Netzwerk. Wird ein Geocache auf Opencaching.de veröffentlicht, soll dieser automatisch zu opencaching.pl übertragen werden. Damit können alle Benutzer von opencaching.pl den Geocache mit einer polnischen Benutzeroberfläche ansehen. Fällt ein Knoten im Netzwerk mal aus, kann problemlos auf einen anderen Knoten gewechselt werden. Die Umsetzung dieses Konzept steht allerdings noch aus.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Knoten

[Bearbeiten] Zusatzdienste

Die folgenden Webseiten nutzen die Opencaching XML Schnittstelle, um für Opencaching weitere Funktionen anzubieten:

[Bearbeiten] Karten

[Bearbeiten] Statistiken

[Bearbeiten] Software

  • OCPROP (Übertragung von geocaching.com zu opencaching.de
  • Cachewolf [2] (Paperless Caching)

[Bearbeiten] Weblinks

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